Findest du dich hier wieder?


In meiner Praxis arbeite ich häufig mit Menschen, bei denen sich Belastungen nicht nur gedanklich, sondern auch körperlich und emotional zeigen.

Gemeinsam schauen wir, was sich hinter den Symptomen und Mustern verbirgt. In einem sicheren Rahmen gelingt es dir leichter, deine Emotionen wahrzunehmen, deine Bedürfnisse zu erkennen und neue, stimmigere Strategien im Umgang mit dir selbst zu entwickeln.

Anspannung und Ängste

Manche Menschen erleben eine anhaltende innere Anspannung, etwa im Schulter-Nacken-Bereich, im Kiefer oder im Oberkörper, die sich trotz Entspannungsübungen, Yoga oder Meditation nicht dauerhaft löst. Andere leiden unter wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden, Schlafproblemen oder dem Gefühl, nicht frei und tief durchatmen zu können, ohne dass sich dafür eine klare körperliche Ursache finden lässt. Die Gedanken dazu sind oft belastend, ängstlich oder grüblerisch.

Überforderung und Stress

Viele meiner Klient:innen berichten von einem hohen inneren Druck, früh Verantwortung übernehmen zu müssen oder dauerhaft „funktionieren“ zu müssen. Nähe kann dann schnell als fordernd oder überwältigend erlebt werden, Grenzen fällt kann schwer und eigene Bedürfnisse treten in den Hintergrund. Das Gefühl dazu ist chronische Überforderung, die oft am Umfeld "ausgelassen" werden muss.

Emotionales Essen

Ein weiteres häufiges Thema ist der Umgang mit Essen: etwa emotionales Essverhalten, starkes Kontrollieren oder der Wechsel zwischen Anspannung und Kontrollverlust. In der therapeutischen Arbeit zeigt sich dabei oft, dass das Essverhalten Ausdruck tieferliegender innerer Prozesse ist. Gefühle von Schuld und Scham, Wut oder Frust sind dabei häufig. (Bitte beachte, dass diagnostizierte Essstörungen immer von einem Arzt/Psychiater behandelt werden müssen!)

Raum für Veränderung

Ich arbeite außerdem mit Menschen, die sich in wichtigen Lebens- oder Berufsentscheidungen blockiert fühlen, die innerlich viel wahrnehmen, dafür aber lange keinen Raum hatten. Auch Menschen, die bereits Therapieerfahrungen gemacht haben oder auf einen kassenzugelassenen Therapieplatz warten, nutzen meine Begleitung, um sich neu zu orientieren.

Wie läuft die Therapie ab?

Wir treffen uns für ein Erstgespräch in Präsenz in München. In ca. 90 Minuten mache ich mir ein umfassendes Bild von deiner Situation und erkläre dir, mit welchen Ideen und Techniken wir von da weiterarbeiten können. 

Das Erstgespräch kostet 119 Euro.

Folgesitzung

Ich plane mit dir meistens eine Sitzung pro Woche mit kleinen Übungen oder Aufgaben zwischen den Sitzungen. Die Sitzungen können in Präsenz oder online (Videokonferenz) stattfinden.

Eine Folgesitzung dauert ca. 60 Minuten und kostet 90 Euro.

Wie ich arbeite


Körperbezogen

Mich fasziniert an der körperbezogenen Arbeit, wie viel sich verändern kann, ohne dass wir alles verstehen oder erklären müssen. Allein indem wir die Aufmerksamkeit behutsam auf das richten, was sich im Körper zeigt, kommen oft Prozesse in Bewegung. Nicht jeder Körper fühlt sich sofort sicher an – deshalb entsteht dieser Zugang langsam, achtsam und ohne Druck. Über die Wahrnehmung des Körpers vertieft sich auch der Kontakt zu Gefühlen und Bedürfnissen. Viele erleben das als überraschend sanft und zugleich sehr wirksam.

Systemisch

Ich arbeite systemisch, weil diese Perspektive innere Prozesse auf eine sehr zugängliche und klare Weise sichtbar macht. Innere Anteile lassen sich wie eine innere Familie verstehen – mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Überzeugungen und Schutzstrategien. Diese Arbeit eignet sich besonders für Menschen, denen der Körperzugang schwerfällt oder die sich eher über innere Bilder und Vorstellungen orientieren. Über diese innere Strukturierung kann schnell mehr Selbstverbindung entstehen, neue Sichtweisen werden möglich und festgefahrene Muster beginnen sich zu lösen.

Nervensystem- und regulationsorientiert

Regulationsorientiert zu arbeiten bedeutet für mich, dem Menschen nicht allein zu lassen mit dem, was sich zeigt. Präsenz, Wohlwollen und Parteilichkeit sind dabei zentral. Die therapeutische Beziehung bietet einen sicheren Raum, in dem Gefühle gehalten werden können, die sonst schwer auszuhalten sind. Ressourcen zu entdecken und zu stärken ist ein wesentlicher Teil dieser Arbeit. Mit wachsender Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit wird es leichter, sich selbst zu regulieren, weniger reaktiv zu sein und im eigenen Leben wieder mehr Freiheit zu erleben.

 

Über mich


Ich bin Julia.
Heute arbeite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Angefangen habe ich allerdings aus einer anderen Richtung. Mein persönlicher und beruflicher Werdegang wurde von der Frage geprägt: Warum fühlt sich mein Körper wie ein Problem an, das kontrolliert werden muss?


Was als Suche nach Antworten im Bereich Ernährung begann, entwickelte sich über Achtsamkeit und Körperwahrnehmung weiter und führte mich schließlich zur traumasensiblen Arbeit mit dem Nervensystem und zur Psychotherapie.


Schon früh waren die Themen Essen, Figur und Gewicht in meinem Leben stark präsent. Da ich schon immer eine „Wahrheitssuchende“ bin, haben mich zunächst meine Fragen zur „richtigen Ernährung“ zum Studium der Ernährungswissenschaften geführt. Als Diplom-Ökotrophologin habe ich gelernt, wie fundiert, komplex und zugleich frustrierend begrenzt ernährungswissenschaftliche Antworten sein können, wenn es um das echte Erleben von Menschen geht.


Bald nach dem Studium habe ich promoviert und einen Doktortitel erworben. In dieser Zeit wurde mir immer deutlicher, dass mein eigentliches Interesse nicht allein der Ernährung galt, sondern dem Menschen hinter dem Verhalten. Fragen nach Gefühlen, inneren Konflikten und Stress beschäftigten mich zunehmend. Dabei entdeckte ich die Konzepte Achtsamkeit, Körperwahrnehmung und die Idee einer inneren Körperintelligenz. Sie waren für mich genau die Puzzleteile, die mir für das Verständnis von (Ess-)Verhalten noch gefehlt hatten.

Über zehn Jahre habe ich auf dieser Basis Vorträge gehalten, Seminare konzipiert und Menschen in Gruppen begleitet, während ich angestellt in der Erwachsenenbildung gearbeitet habe. In der Einzelarbeit mit Klient:innen zeigte sich jedoch immer wieder, dass hinter Ernährungsthemen häufig tiefere emotionale Prägungen, Bindungserfahrungen und ein dauerhaft überlastetes Nervensystem stehen.


Um diesen Prozessen gerecht zu werden, habe ich mich in neurosystemischer Integration® weitergebildet und schließlich die Heilpraktikerprüfung, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, abgelegt. Ernährung und Essverhalten sind für mich weiterhin bedeutsame Themen, eingebettet in einen größeren Zusammenhang aus Emotionen, Bedürfnissen, Beziehungen und innerer Regulation.


Heute begleite ich Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen, nicht nur (aber auch) mit ernährungsbezogenen Themen, die sich gut aus einer Nervensystemperspektive angehen lassen.

Lebenslauf


1980

geboren in Freising

2005

Abschluss als Diplom-Ökotrophologin an der TUM/Weihenstephan

2013

Abschluss der Promotion als Dr.rer.nat an der medizinischen Fakultät der FAU Erlangen/Nürnberg

Fachgebietsleiterin „Kochkultur und Ernährungswissen“ an der MVHS

Start der freiberufliche Tätigkeit als Referentin

Erscheinen erstes Buch: Minus-1-Diät - Das Kochbuch, Südwest

2014

Erscheinen zweites Buch: Dauerhaft schlank: Ernährung mit Liebe und Achtsamkeit, Systeme

2017

Geburt meiner Tochter

2021

Weiterbildung in Neurosystemischer Integration (NI)® nach Verena König

2025

Prüfung zur Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

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